ÖLPM - Krebsvorsorge
 
 
 
 
 
 
   
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Österreichische Liga für Präventivmedizin – ÖLPM

Österreichisches Grünes Kreuz für Gesundheit
 
 
   

Krebsvorsorge

Es ist wichtig zu wissen: Bei kaum einer anderen Krebsart hat die Früherkennung einen so hohen Stellenwert wie beim Gebärmutterhalskrebs. Die Heilungschancen liegen im Frühstadium bei fast 100 Prozent!
Daher ist die Teilnahme an den jährlichen Früherkennungsuntersuchungen unerlässlich.

Erkannt wird eine HPV-Infektion meist mittels eines Zellabstrichs, der zum Vorsorgeuntersuchungsprogramm beim Frauenarzt gehört.
Für den Pap-Abstrich, benannt nach dem griechischen Arzt George Papanicolaou, werden Zellproben von der Scheide aus vom Muttermund und aus dem Gebärmutterhalskanal entnommen, die danach in einem Labor angefärbt und unter dem Mikroskop auf Veränderungen untersucht werden. Auffällige Befunde nach einem Pap-Test bedeuten jedoch nicht immer, dass eine Krebs-Vorstufe vorliegt.

Wenn durch den Pap-Test starke oder auch lang anhaltende Zellveränderungen festgestellt werden, müssen weitere Untersuchungen zur Abklärung erfolgen.

Ein weiterer Test ist der so genannte HPV-Test. Dies ist ein genetischer Test, der zur Nachuntersuchung von Patientinnen mit unklaren Abstrichergebnissen sowie nach einer erfolgten Behandlung eingesetzt wird.

Während der Pap-Test eine rein zytologische Untersuchung des Zellabstrichs ist, der auffällige Zellen nachweist, kann der HPV-Test das Vorhandensein der genetischen Papillomviren-DNA (Desoxyribonukleinsäure) in den Zellabstrichen konkret belegen und damit die ursächlichen Viren identifizieren.



 

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