Impfstoff ist ein wertvolles Gut. Trotzdem kann es passieren, dass mehr Impfdosen aus dem öffentlichen Impfprogramm bestellt wurden, als Sie verimpfen konnten. Dies betrifft vor allem die saisonale Influenza-Impfung. Hier erfahren Sie, wie Sie Verwurf vermeiden bzw. diesen melden können.
Übriger Impfstoff
Tipps zur Vermeidung von Verwurf
- Planen Sie Ihren Bedarf möglichst genau. Vergangene Verimpfungszahlen und Patientenbefragungen können dabei helfen.
- Bestellen Sie lieber in mehreren kleineren Lieferungen. Wenn Sie weniger oder keinen Impfstoff mehr benötigen, können Sie die Bestellung im e-Impfshop ändern oder stornieren.
- Stellen Sie sicher, dass am Liefertag jemand den Impfstoff entgegennimmt und sofort kühlt. Sollte die Kühlkette unterbrochen worden sein, kontaktieren Sie den Hersteller, um abzuklären, ob der Impfstoff weiterverwendet werden kann.
- Falls bei der Zustellung doch niemand vor Ort sein kann, können Sie im e-Impfshop die Bestellung bis wenige Werktage vor dem Zustelltermin verschieben oder den Zustellort ändern (z. B. Apotheke statt Ordination).
- Haben Sie während der Influenzasaison noch Impfstoff übrig? Tragen Sie ihn im e-Impfshop unter „Meine Restmengen“ ein. Andere Ordinationen oder Impfstellen können den Impfstoff dort finden und Sie kontaktieren.
Verwurfsmeldung
Die Impfdosen aus dem öffentlichen Impfprogramm (ÖIP) sind Eigentum des Bundes. Bitte bewahren Sie nicht benötigte Impfdosen bis zum Ende der Haltbarkeit auf. Impfdosen, die bis dahin nicht verimpft wurden, melden Sie bitte unter www.bbg.gv.at/impfstoffe/verwurf. Durch die Meldung nicht benötigter Impfdosen entstehen Ihnen keine Nachteile. Sie unterstützen damit eine bessere Planung künftiger Impfsaisonen.
Die Impfdosen sind nach Ende der Haltbarkeit auf dem üblichen Weg zu entsorgen.