Die ersten 1.000 Tage im Leben eines Kindes prägen die Entwicklung und Gesundheit nachhaltig. Viele Eltern erleben gerade in dieser sensiblen Zeit rund um Schwangerschaft, Geburt und frühe Kindheit große Veränderungen und Verunsicherung. Psychische Herausforderungen, Schlafmangel, finanzielle Sorgen, häufiges Babyweinen oder fehlende soziale Unterstützung können Familien sehr belasten und an ihre Grenzen bringen.

Die Frühen Hilfen bieten in dieser oft schwierigen Zeit unkompliziert Hilfe – österreichweit, kostenlos, vertraulich. Doris Schmidauer, Ehefrau von Bundespräsident Alexander van der Bellen, überzeugte sich bei einem persönlichen Besuch von der wertschätzenden und wertvollen Arbeit, die die Frühen Hilfen täglich leisten.

„Kinder entwickeln sich am besten in einem Umfeld, das Sicherheit und Stabilität bietet. Deshalb ist es entscheidend, Eltern in herausfordernden Situationen so früh wie möglich zu unterstützen“, so Schmidauer über das Angebot, das für sie ganz klar auch gesellschaftlich von großer Bedeutung ist.

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Bildbeschreibung: 

Doris Schmidauer erhält von Netzwerkmanagerin Inanna Reinsperger und den Koordinatorinnen der ÖGK Carina Eckl und Elisabeth Modl eine Informationstasche über die Frühen Hilfen.

Frühe Hilfen stärken Familien von Anfang an

2025 wurden knapp 7.300 Familien in ganz Österreich von den Frühen Hilfen unterstützt. Neben Beratung und Begleitung im Rahmen von Hausbesuchen helfen sie Familien, passende weitere Angebote wie Hebammen, Psychotherapie oder einen Kindergartenplatz zu finden. Die rund 250 Familienbegleiterinnen und -begleiter der Frühen Hilfen kommen aus der Psychologie, Pädagogik, Frühförderung oder Sozialarbeit und tragen österreichweit dazu bei, Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken und Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Die Beratung ist kostenlos und vertraulich.

Karin Hofer, Fachbereichsleiterin für Gesundheitsförderung, Prävention und Public Health der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), betont die Bedeutung frühzeitiger Unterstützung für Familien als wichtiges Instrument präventiver Gesundheitsförderung. „Frühe Hilfen schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Familien Herausforderungen nicht allein bewältigen müssen und Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt werden.  Wir nutzen damit das große Potential der frühen Kindheit für lebenslange Gesundheit und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der gesundheitlichen Chancengerechtigkeit.“

Frühe Hilfen werden finanziert und gefördert von Bund, Ländern sowie Kranken- und Pensionsversicherungsträgern. Auch Mittel der Landesgesundheitsförderungsfonds fließen zum Teil ein. Der Auf- und Ausbau wurde finanziert von der Europäischen Union - NextGenerationEU.

Weitere Informationen und Kontakte für ganz Österreich unter www.fruehehilfen.at