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Ein klares Ja zu Gesundheit

Gerade bei Brustkrebsvorsorge zählt der erste Schritt: Tag der offenen Tür im HKH-Brustzentrum sensibilisiert


Ein auffälliger Befund, Veränderungen an der Brust oder die Diagnose Brustkrebs sind für viele Frauen mit großer Unsicherheit und zahlreichen Fragen verbunden. Im Brustzentrum des Hanusch-Krankenhauses (HKH) steht deshalb nicht nur die medizinische Behandlung im Mittelpunkt, sondern die Begleitung der Patientinnen auf ihrem gesamten Weg von der ersten Abklärung über Diagnostik und Therapie bis zur Nachsorge.

Tag der offenen Tür für Sensibilisierung und Dialog

Am Tag der offenen Tür am Freitag, 16. Oktober 2026, gab ein multidisziplinäres Team von Onkolog*innen bis hin zu Pflegekräften spannende Einblicke in moderne Diagnosemethoden und individuelle Therapiemöglichkeiten bei Brustkrebs. Auch die umfassende Betreuung von betroffenen Patientinnen stand im Mittelpunkt. Dabei hatten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, persönlich mit den Expertinnen und Experten in Austausch zu treten. Besonders aufschlussreich war zu sehen, wie bildgebende Verfahren wie Mammografien und Gewebeentnahmen zur weiteren Abklärung in der Praxis durchgeführt wurden. Auch sehr kleine Veränderungen können gezielt untersucht und vor einem notwendigen Eingriff exakt lokalisiert werden.



Brustgesundheit beginnt mit Früherkennung

Neben der Vorstellung von Diagnose und Behandlung sensibilisierte der Tag der offenen Tür für das Thema Brustgesundheit. Denn je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind in vielen Fällen die Behandlungsmöglichkeiten. Mit dem österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm steht Frauen ein kostenloses, qualitätsgesichertes Mammografie-Angebot zur Verfügung. Die Untersuchung verhindert Brustkrebs zwar nicht, kann die Erkrankung aber in einem früheren Stadium sichtbar machen. Dadurch kann die Behandlung häufig früher beginnen, schonender ausfallen und die Heilungschancen deutlich verbessern.

Brustkrebs-Früherkennungsprogramm „früh erkennen“

Das österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm „früh erkennen“ macht die Vorsorge leicht und wird von der ÖGK gemeinsam mit den anderen Sozialversicherungsträgern, dem Bund, den Ländern und der Ärztekammer getragen.


Frauen zwischen 45 und 74 Jahren können alle zwei Jahre kostenlos eine Früherkennungs-Mammografie in Anspruch nehmen. Ihre e-card ist dafür automatisch freigeschaltet. Frauen zwischen 40 und 44 Jahren sowie ab 75 Jahren können nach einmaliger Anmeldung ebenfalls alle zwei Jahre kostenlos am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilnehmen.

Auch in unseren ÖGK-Gesundheitszentren können Termine zur Mammografie direkt vereinbart werden. So schaffen wir einen niederschwelligen, unkomplizierten Zugang zu einer Untersuchung, die einen wichtigen Unterschied machen kann.